Bergsport

Liebe Bergsport Freunde im Würmtal

Gemeinsam die Natur erleben, sportliche Herausforderungen meistern und Freundschaften pflegen – dafür stehen wir NaturFreunde im Würmtal. Unsere Abteilung Bergsport bietet ein vielfältiges Programm für alle, die gerne draußen aktiv sind: von Wanderungen im Voralpenland über anspruchsvollere Bergtouren und Kletterausflüge bis hin zu Skitouren im Winter.

Ob erfahrene Bergsteigerin, naturverbundener Wanderer oder sportlich neugieriger Einsteiger – bei uns findet jede und jeder den passenden Platz. Wir legen Wert auf Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und ein respektvolles Miteinander in und mit der Natur.

Komm mit uns hinaus in die Berge – wir freuen uns auf dich!

Alle geplanten Bergtouren findest du in unserem Jahresprogramm. Alle zwei Monate erscheint zudem unsere Vereinszeitung, die in Form eines Newsletters verteilt wird.

Melde dich an und bleibe so informiert über aktuelle Veranstaltungen, Änderungen, Berichte über vergangene und anstehende Touren und vieles mehr.

Fragen rund um unsere Bergsport-Abteilung und Tourenangebote?

Ansprechparner Bergsport: Ludwig Punscher

E-Mail: bergsport@nfwt.de | Tel.: 0175/402 55 97

Fit mit den NaturFreunden

Eine gute Gelegenheit sein Gleichgewicht und die Muskeln zu trainieren ist die regelmäßige Sportstunde mit den NaturFreunden. 

  • Wann? Montags um 18:30 
  • Wo? Turnhalle, Feodor-Lynen-Gymnasium in Planegg
  • Nicht in den Ferien.

Gut vorbereitet in die Berge

Wer sich in den Alpen bewegt, sollte seine Tour sorgfältig planen und die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen. Neben Kondition und Ausrüstung spielt vor allem die Trittsicherheit eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch das Wissen um den Umgang mit ausgesetzten Stellen und das Verständnis der gängigen Bergwegeklassifikation. Diese Grundlagen helfen, Touren passend auszuwählen und sicher unterwegs zu sein.

Tritt für Tritt sicher

Unter Tritt­sicherheit versteht man die Fähigkeit, die Bodenverhältnisse (lose Steine, Geröll, Fels, Eis, Schnee, Moos, Gras etc.) auf ihre Begehbarkeit hin richtig einzuschätzen, sowie sich koordinativ und konditionell sicher darauf fortbewegen zu können.

Trittsicherheit
Trittsicherheit

Im Einzelnen sind das:

Den Untergrund auf dem man sich bewegt genau zu bewerten. Beim Gehen beobachten ob es rutschig oder wackelig ist, wo kann man auftreten ohne den Halt möglichst nicht korrigieren zu müssen? Stellen die gefährlich sind, zu erkennen.

Die Koordination ist im Detail, die Umsetzung der Bewegungsabläufe im Gelände um sich so zu bewegen wie es gewollt ist ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Stolpern oder Rutschen sollte abgefangen werden können.
Die eigene Leistungsfähigkeit ehrlich beurteilen. Eventuell muss das Gehtempo angepasst werden. Je mehr man am Tag schon geleistet hat, desto mehr nimmt auch die Trittsicherheit ab.

Trittsicher bedeutet nicht, dass man sich in jedem Gelände wohl fühlt, aber es bedeutet sich angstfrei darin zu bewegen.

Stöcke können helfen, sie sollen aber vor allem keine zu geringe Trittsicherheit auffangen! Werden sie nur bergab eingesetzt bieten sie eine gute Entlastung für die Gelenke. Bergauf ohne, schult das Gleichgewicht.

Wie trittsicher stehe ich auf den Beinen? Um dies einzuschätzen, könnte man sich ein paar Fragen stellen:

Ausgesetzte Stellen

Wege oder Pfade mit ausgesetzten Stellen sind nichts anderes als Routen mit Abschnitten, die zu einer, zu zwei oder mehreren Seiten steil abfallen.

Als „ausgesetzt“ oder „exponiert“ werden Wege bezeichnet, bei denen aufgrund der Steilheit oder Unwegsamkeit des Geländes, durch einen Ausrutscher oder Stolperer ein (Ab-) Sturz mit großer Verletzungs- oder gar Lebensgefahr besteht. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt erforderlich.

Werden solche Routen (Pfade, Steige, Geländekanten, Gratwege, Querungen im Steilgelände/Geröll, Kletterabschnitte oder auch Gipfel ungesichert begangen fordert es besondere Vorsicht, festes Schuhwerk, erhöhte Aufmerksamkeit und eine gut trainierte Fähigkeit Höhenangst wirksam regulieren zu können. Diese Stellen sind physisch und mental anspruchsvoll.

Ausgesetzte Stellen

Ausgesetzte Passagen – in den Alpen als auch in den Mittelgebirgen — werden meistens mit Drahtseilen oder Geländern gesichert; darauf verlassen kann man sich allerdings nicht. Der Einsatz von Händen ist an wenigen Stellen notwendig.

DAV – Bergwegeklassifikation

Die Kategorie ROT (Mittelschwere Bergwege) sind anspruchsvolle Bergwanderwege! Sie sind überwiegend schmal, oft steil und ausgesetzt, und können absturzgefährdete Stellen aufweisen. Kurze Passagen können als Geländer mit Drahtseilen versichert sein. Die Hände werden dabei lediglich zur Stabilisierung und nicht zur Fortbewegung eingesetzt. Solide Trittsicherheit ist erforderlich!

Ausgesetzte Stellen

Rückblick auf Wanderungen

Großer Traithen 1.852 m im Mangfallgebirge
Seine Westflanke bricht relativ steil mit rund 1.000 m ins Ursprungtal, mit der Ortschaft Bayrischzell ab, während der Berg nach Norden einen Grat über den Kleinen Traithen zum Sudelfeld hin sowie nach Osten einen dicht mit Latschen bewachsenen Grat über das Unterberger Joch und Steilner Joch zum Brünnstein entsendet. Auf dem felsigen Gipfel steht ein Kreuz, das Panorama ist umfassend und reicht im Süden bis zu den Firngipfeln der Zentralalpenkette mit Groß­glocknerGroß­venediger und Ziller­taler Alpen. Besonders hervorzuheben ist der Blick hinüber zum markanten Kaisergebirge und auf den nördlich gelegenen Wendelstein.

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